Spielberichte Saison 2008 / 2009
Borussia holt den ersten "Dreier."

Borussia hat trotz der Rückkehr von Mittelfeld-Star Diego Werder Bremen geschlagen.
Die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf unterlag mit 2:3 (0:2) und steckt nach lediglich zwei Punkten aus drei Spielen vorerst im Tabellenkeller. So schlecht sind die Hanseaten seit neun Jahren nicht mehr in eine Saison gestartet.
Diego tut sich schwer
Die Fohlen feierten unterdessen durch Karim Matmour (12.), Rob Friend (30.) und das erste Bundesligator von Alexander Baumjohann (71.) ihren ersten Saisonsieg. Claudio Pizarro (79.) und Diego (89.) per Freistoß trafen für Werder.
Im Borussia-Park bot Schaaf den brasilianischen Nationalspieler Diego nach dessen Teilnahme an den Olympischen Spielen von Beginn an auf. Der Bronze-Medaillen-Gewinner war zwar bemüht, doch schaffte er es nicht, Ordnung in das Spiel der Norddeutschen zu bringen.
Bei Gal Alberman war Diego meist in guten Händen, so dass er in der ersten Halbzeit lediglich mit zwei Distanzschüssen (35. +41.) auf sich aufmerksam machte.
Marko Marin spielt stark auf
Besser lief es im Spiel der Borussia. Jos Luhukay hatte sein Team im Gegensatz zur Niederlage in Hoffenheim auf fünf Positionen verändert. Angetrieben vom stark spielenden Marko Marin agierte die Borussia sehr schwungvoll. Beim 1:0 durch Matmour leistete Marin eine mustergültige Vorarbeit.
Auch in der Folge stürzten unsere Jungs die Innenverteidigung der Gäste mit Naldo und Sebastian Prödl immer wieder in große Verlegenheit. Beim 2:0 durch Friends Kopfball kam Prödl den entscheidenden Schritt zu spät.
Die beste Werder Gelegenheit der ersten Halbzeit vergab Rückkehrer Claudio Pizarro. Der Peruaner scheiterte in der 26. Minute aus kurzer Distanz an Christofer Heimeroth.
Baumjohann gelingt Traumtor
Nach dem Wechsel waren die Bremer bemüht, mehr Druck aufzubauen. Nach einem Kopfball von Pizarro und einem Fehler von Heimeroth rettete Baumjohann auf der Torlinie (53.). Aber auch die lauffreudigen Fohlen blieben bei ihren Kontern stets gefährlich. Baumjohann sorgte mit einem herrlichen Solo über den halben Platz in der 71. Minute für die Entscheidung.
Diego tut sich schwer
Die Fohlen feierten unterdessen durch Karim Matmour (12.), Rob Friend (30.) und das erste Bundesligator von Alexander Baumjohann (71.) ihren ersten Saisonsieg. Claudio Pizarro (79.) und Diego (89.) per Freistoß trafen für Werder.
Im Borussia-Park bot Schaaf den brasilianischen Nationalspieler Diego nach dessen Teilnahme an den Olympischen Spielen von Beginn an auf. Der Bronze-Medaillen-Gewinner war zwar bemüht, doch schaffte er es nicht, Ordnung in das Spiel der Norddeutschen zu bringen.
Bei Gal Alberman war Diego meist in guten Händen, so dass er in der ersten Halbzeit lediglich mit zwei Distanzschüssen (35. +41.) auf sich aufmerksam machte.
Marko Marin spielt stark auf
Besser lief es im Spiel der Borussia. Jos Luhukay hatte sein Team im Gegensatz zur Niederlage in Hoffenheim auf fünf Positionen verändert. Angetrieben vom stark spielenden Marko Marin agierte die Borussia sehr schwungvoll. Beim 1:0 durch Matmour leistete Marin eine mustergültige Vorarbeit.
Auch in der Folge stürzten unsere Jungs die Innenverteidigung der Gäste mit Naldo und Sebastian Prödl immer wieder in große Verlegenheit. Beim 2:0 durch Friends Kopfball kam Prödl den entscheidenden Schritt zu spät.
Die beste Werder Gelegenheit der ersten Halbzeit vergab Rückkehrer Claudio Pizarro. Der Peruaner scheiterte in der 26. Minute aus kurzer Distanz an Christofer Heimeroth.
Baumjohann gelingt Traumtor
Nach dem Wechsel waren die Bremer bemüht, mehr Druck aufzubauen. Nach einem Kopfball von Pizarro und einem Fehler von Heimeroth rettete Baumjohann auf der Torlinie (53.). Aber auch die lauffreudigen Fohlen blieben bei ihren Kontern stets gefährlich. Baumjohann sorgte mit einem herrlichen Solo über den halben Platz in der 71. Minute für die Entscheidung.
Borussia: Heimeroth – Callsen-Bracker, Brouwers, Daems – Ndjeng (85. Kleine), Alberman (75. Levels), Paauwe – Marin (77. Coulibaly), Baumjohann, Matmour –Friend.
Bremen: Wiese – Fritz, Naldo, Prödl (70. Harnik), Boenisch – Baumann (46. Özil) – Frings, Jensen – Diego – Pizarro, Rosenberg (46. Almeida).
Tore: 1:0 (12.) Matmour, 2:0 (30.) Friend, 3:0 Baumjohann, 3:1 (79.) Pizarro, 3:2 (89.) Diego
Gelbe Karten: Daems, Matmour - Naldo, Jensen, Diego, Pizarro
Zuschauer: 54.067
Schiedsrichter: Gräfe
Bremen: Wiese – Fritz, Naldo, Prödl (70. Harnik), Boenisch – Baumann (46. Özil) – Frings, Jensen – Diego – Pizarro, Rosenberg (46. Almeida).
Tore: 1:0 (12.) Matmour, 2:0 (30.) Friend, 3:0 Baumjohann, 3:1 (79.) Pizarro, 3:2 (89.) Diego
Gelbe Karten: Daems, Matmour - Naldo, Jensen, Diego, Pizarro
Zuschauer: 54.067
Schiedsrichter: Gräfe
Fehlstart perfekt

1899 Hoffenheim setzte sich gegen Borussia durch und verteidigte zunächst einmal erfolgreich die Tabellenführung.
Der Bosnier Vedad Ibisevic (31.) erzielte den entscheidenden Treffer gegen die Fohlen, die mit zwei Niederlagen in Folge einen misslungenen Start hinlegten.
Unter den Augen von Gladbach-Fan und DFB-Präsident Theo Zwanziger wirkten die Hoffenheimer im Mannheimer Carl-Benz-Stadion in der Anfangsphase nervös. Das Team von Trainer Ralf Rangnick war zwar um einen konstruktiven Spielaufbau bemüht, machte dabei aber viele Fehler.
Abtastender Spielbeginn
Die Hoffenheimer, die ohne Andreas Ibertsperger, Chinedu Obasi, Jonas Strifler und Wellington auskommen mussten, konnte sich erst in der 20. Minute die erste gute Gelegenheit durch den Bosnier Sejad Salihovic erarbeiten.
Im Anschluss an diese Szene wurden die Borussen, die auf die verletzten Soumaila Coulibaly, Steve Gohouri, Sebastian Schachten sowie Sharbel Touma verzichten mussten und bei denen Oliver Neuville aufgrund seines Trainingsrückstands zunächst nur auf der Ersatzbank saß, immer stärker in die Defensive gedrängt. Nachdem Demba Ba und Per Nilsson zwei gute Chancen für den Club von Mäzen Dietmar Hopp nicht nutzen konnten (29.), machte es Ibisevic, der schon in Cottbus zweimal getroffen hatte, besser.
Keine Gefahr für 1899
Nach dem Seitenwechsel bemühte sich die Borussia zwar um den Ausgleich, allerdings waren die Angriffsversuche zumeist äußerst harmlos und stellten die Gastgeber zunächst vor keine ernsthaften Probleme. Nach einer Stunde reagierte Jos Luhukay und wechselte sowohl Neuville als auch Rob Friend ein.
Trotz der Einwechslung des "ersten Sturms" sorgte zunächst die Gladbacher Abwehr für Gefahr vor dem eigenen Tor. Nach einem Fehler von Jan Ingwer Callsen-Bracker konnten die Hoffenheimer das Chaos im Strafraum der Fohlen aber nicht nutzen (64.). Nur fünf Minuten später vergab Ba die große Gelegenheit zur Vorentscheidung. Dasselbe Kunststück gelang Nilsson 60 Sekunden später bei seinem Kopfball an die Latte.
Unter den Augen von Gladbach-Fan und DFB-Präsident Theo Zwanziger wirkten die Hoffenheimer im Mannheimer Carl-Benz-Stadion in der Anfangsphase nervös. Das Team von Trainer Ralf Rangnick war zwar um einen konstruktiven Spielaufbau bemüht, machte dabei aber viele Fehler.
Abtastender Spielbeginn
Die Hoffenheimer, die ohne Andreas Ibertsperger, Chinedu Obasi, Jonas Strifler und Wellington auskommen mussten, konnte sich erst in der 20. Minute die erste gute Gelegenheit durch den Bosnier Sejad Salihovic erarbeiten.
Im Anschluss an diese Szene wurden die Borussen, die auf die verletzten Soumaila Coulibaly, Steve Gohouri, Sebastian Schachten sowie Sharbel Touma verzichten mussten und bei denen Oliver Neuville aufgrund seines Trainingsrückstands zunächst nur auf der Ersatzbank saß, immer stärker in die Defensive gedrängt. Nachdem Demba Ba und Per Nilsson zwei gute Chancen für den Club von Mäzen Dietmar Hopp nicht nutzen konnten (29.), machte es Ibisevic, der schon in Cottbus zweimal getroffen hatte, besser.
Keine Gefahr für 1899
Nach dem Seitenwechsel bemühte sich die Borussia zwar um den Ausgleich, allerdings waren die Angriffsversuche zumeist äußerst harmlos und stellten die Gastgeber zunächst vor keine ernsthaften Probleme. Nach einer Stunde reagierte Jos Luhukay und wechselte sowohl Neuville als auch Rob Friend ein.
Trotz der Einwechslung des "ersten Sturms" sorgte zunächst die Gladbacher Abwehr für Gefahr vor dem eigenen Tor. Nach einem Fehler von Jan Ingwer Callsen-Bracker konnten die Hoffenheimer das Chaos im Strafraum der Fohlen aber nicht nutzen (64.). Nur fünf Minuten später vergab Ba die große Gelegenheit zur Vorentscheidung. Dasselbe Kunststück gelang Nilsson 60 Sekunden später bei seinem Kopfball an die Latte.
1899 Hoffenheim gewann das Spiel verdient, Borussia leistete sich in der ersten Hälfte einen folgenschweren Fehler und war in der Offensive zu wenig durchschlagskräftig.
Hoffenheim: Özcan - Beck, P. Nilsson, Compper, Jaissle - Weis (90. Janker), Luiz Gustavo, Salihovic (70. Vorsah) - Carlos Eduardo (88. Teber) - Ba, Ibisevic.
Borussia: Heimeroth – Levels, Callsen-Bracker, Daems, Jaurès (73. Brouwers) – Svärd, Paauwe – Marin, Rösler (61. Neuville), Matmour – Colautti (61. Friend).
Tore: 1:0 (31.) Ibisevic
Gelbe Karten: Nilsson – Jaurès, Daems, Matmour, Neuville
Zuschauer: 26.300
Schiedsrichter: Kinhöfer
Hoffenheim: Özcan - Beck, P. Nilsson, Compper, Jaissle - Weis (90. Janker), Luiz Gustavo, Salihovic (70. Vorsah) - Carlos Eduardo (88. Teber) - Ba, Ibisevic.
Borussia: Heimeroth – Levels, Callsen-Bracker, Daems, Jaurès (73. Brouwers) – Svärd, Paauwe – Marin, Rösler (61. Neuville), Matmour – Colautti (61. Friend).
Tore: 1:0 (31.) Ibisevic
Gelbe Karten: Nilsson – Jaurès, Daems, Matmour, Neuville
Zuschauer: 26.300
Schiedsrichter: Kinhöfer
1:3 Niederlage beim Bundesliga-Auftakt

Angeführt von Bundesliga-Rückkehrer Jens Lehmann hat der VfB Stuttgart Borussia eine Lehrstunde erteilt.
Die Schwaben siegten zum Abschluss des ersten Spieltages mit 3:1 (3:0) und unterstrichen damit ihre Rolle als Angstgegner der Borussia. Die Borussia hat nur eins der letzten 21 Spiele gegen den VfB gewonnen.
Lehmann macht den Unterschied
Den Unterschied im Borussia-Park machte der ehemalige Nationaltorhüter Lehmann.
Während der 38-Jährige nach 1458 Tagen Bundesliga-Abstinenz eine starke Leistung zeigte und mehrere gute Borussen-Chancen vereitelte, sah sein Gegenüber Christofer Heimeroth bei den VfB-Toren von Thomas Hitzlsperger (14.), Ciprian Marica (26.) und Mario Gomez (44.) sehr unglücklich aus. Den Gladbacher Anschlusstreffer erzielte Rob Friend in der 60. Minute.
Gegentor in Unterzahl
Rob Friend hätte uns bereits in der siebten Minute in Führung bringen können, schoss den Ball aber freistehend aus 13 Metern übers Tor. Stattdessen gingen die Stuttgarter in Führung, als Hitzlsperger aus 25 Metern erfolgreich war.
Pech für die Borussia, dass sie in diesem Moment in Unterzahl war, weil Sascha Rösler wegen einer klaffenden Platzwunde unter dem linken Auge nach einem Ellbogencheck von Pavel Pardo außerhalb des Feldes behandelt wurde.
VfB sehr effektiv
Vier Minuten später zeigte Lehmann erstmals seine immer noch vorhandene Klasse, als er nach einem Solo von Karim Matmour den Schuss des Gladbacher Neuzugangs mit einer Klasse-Reaktion abwehrte.
Stuttgart spielte in dieser Phase gnadenlos effektiv und nutzte die Räume, die die Fohlen zugestanden. Nach einem Ballverlust von Jean-Sebastian Jaures bediente Jan Simak Marica, der das 0:2 erzielte.
Nachdem Lehmann in der 34. Minute erneut gegen Friend zur Stelle war, erhöhte Gomez kurz vor der Pause nach einem Konter mit einem Schuss durch Heimeroths Beine auf 0:3.
Stuttgart schaltet zurück
Nach dem Seitenwechsel kam die Borussia etwas besser ins Spiel, auch weil Stuttgart drei Tage nach dem UEFA-Cup-Spiel gegen ETO Györ ein wenig zurückschaltete und Marko Marin besser in Tritt kam. Der Ehrentreffer durch Friend (60.) war der Lohn.
Lehmann macht den Unterschied
Den Unterschied im Borussia-Park machte der ehemalige Nationaltorhüter Lehmann.
Während der 38-Jährige nach 1458 Tagen Bundesliga-Abstinenz eine starke Leistung zeigte und mehrere gute Borussen-Chancen vereitelte, sah sein Gegenüber Christofer Heimeroth bei den VfB-Toren von Thomas Hitzlsperger (14.), Ciprian Marica (26.) und Mario Gomez (44.) sehr unglücklich aus. Den Gladbacher Anschlusstreffer erzielte Rob Friend in der 60. Minute.
Gegentor in Unterzahl
Rob Friend hätte uns bereits in der siebten Minute in Führung bringen können, schoss den Ball aber freistehend aus 13 Metern übers Tor. Stattdessen gingen die Stuttgarter in Führung, als Hitzlsperger aus 25 Metern erfolgreich war.
Pech für die Borussia, dass sie in diesem Moment in Unterzahl war, weil Sascha Rösler wegen einer klaffenden Platzwunde unter dem linken Auge nach einem Ellbogencheck von Pavel Pardo außerhalb des Feldes behandelt wurde.
VfB sehr effektiv
Vier Minuten später zeigte Lehmann erstmals seine immer noch vorhandene Klasse, als er nach einem Solo von Karim Matmour den Schuss des Gladbacher Neuzugangs mit einer Klasse-Reaktion abwehrte.
Stuttgart spielte in dieser Phase gnadenlos effektiv und nutzte die Räume, die die Fohlen zugestanden. Nach einem Ballverlust von Jean-Sebastian Jaures bediente Jan Simak Marica, der das 0:2 erzielte.
Nachdem Lehmann in der 34. Minute erneut gegen Friend zur Stelle war, erhöhte Gomez kurz vor der Pause nach einem Konter mit einem Schuss durch Heimeroths Beine auf 0:3.
Stuttgart schaltet zurück
Nach dem Seitenwechsel kam die Borussia etwas besser ins Spiel, auch weil Stuttgart drei Tage nach dem UEFA-Cup-Spiel gegen ETO Györ ein wenig zurückschaltete und Marko Marin besser in Tritt kam. Der Ehrentreffer durch Friend (60.) war der Lohn.
Der Sieg des VfB geht in Ordnung, weil die Mannschaft von Armin Veh Borussias Fehler eiskalt ausnutzte. Der VfL machte über weite Strecken ein ordentliches Spiel, muss aber noch an der Chancenverwertung arbeiten.
Borussia: Heimeroth – Ndjeng, Brouwers (79. Colautti), Daems, Jaures – Alberman (79. Svärd), Paauwe – Matmour, Rösler (31. Baumjohann), Marin – Friend.
Stuttgart; Lehmann - Osorio, Tasci, Delpierre, Boka - Pardo - Hilbert (89. Lanig), Hitzlsperger - Simak (67. Bastürk) - Gomez, Marica (75. Khedira).
Tore: 0:1 (15.) Hitzlsperger, 0:2 (26.) Marica, 0:3 (44.) Gomez, 1:3 (60.) Friend.
Gelbe Karten: Rösler, Alberman, Matmour - Boka, Simak
Zuschauer: 47028
Schiedsrichter: Fandel.


